Rund 70 Tote nach Tropensturm
„Chanchu“ verwüstet Tausende von Häusern

Der Tropensturm „Chanchu“ hat bis Freitag von den Philippinen bis nach China mindestens 67 Menschen in den Tod gerissen. Mehr als eine Million Einwohner flüchteten aus ihren Häusern.

HB SCHANGHAI. In der südostchinesischen Provinz Fujian kamen nach Behördenangaben bei Überschwemmungen und Erdrutschen 15 Menschen ums Leben, aus der Nachbarprovinz Guangdong (Kanton) wurden acht Tote gemeldet. Fast 10 000 Häuser wurden allein in der südchinesischen Provinz Fujian zerstört. Der direkte wirtschaftliche Schaden wurde dort auf 3,8 Milliarden Yuan (370 Millionen Euro) beziffert. Drei Millionen Menschen seien in der Küstenprovinz betroffen gewesen. Auf den Philippinen fielen zuvor 37 Menschen dem Sturm zum Opfer. Auch Taiwan, Vietnam und Thailand blieben nicht verschont.

Vier vietnamesische Fischer wurden am Freitag tot geborgen. 22 weitere wurden noch vermisst. „Chanchu“, der am Donnerstag vom Taifun zum Tropensturm herabgestuft worden war, zog nach seinem Wüten über dem dicht besiedelten Süden Chinas in der Nacht zum Freitag weiter Richtung Japan. Der Wetterdienst rechnete mit einer weiteren Abschwächung, warnte aber vor starken Regenfällen und möglichen Überflutungen auf der Insel Honshu.

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