Russischer Mehrheitseigner
Die armenische Fluggesellschaft Armavia

Obwohl die Fluggesellschaft bereits 1996 gegründet wurde, fliegt Armavia erst seit 2001. Das vor Sotschi abgestürzte Flugzeug war eine von vier Airbus A320 -Maschinen, die zur Armavia-Flotte gehören.

HB ERIWAN/ MOSKAU. Die Fluggesellschaft Armavia ist nach eigenen Angaben die größte Airline der ehemaligen Sowjetrepublik Armenien. Armavia befindet sich in ausländischem Mehrheitsbesitz. Im Jahr 2002 übernahm die Fluggesellschaft Sibir, Russlands Nummer zwei hinter Aeroflot, 70 Prozent der Anteile an Armavia.

Derzeit steuert Armavia weltweit 22 Ziele in 10 Ländern an. Mit ihren Airbus-Maschinen fliegt die Airline jeweils einmal pro Woche die europäischen Städte Frankfurt, Paris, Amsterdam, Rom und Athen an. Die meisten Flugverbindungen bestehen zwischen der armenischen Hauptstadt Eriwan und Zielen in Russland.

Zur Flotte gehörten bislang vier Maschinen vom Airbus A320 (inklusive des vor Sotschi abgestürzten Airbus), zwei Mittelstreckenjets Jakowlew Jak-42 sowie eine oder mehrere Propellermaschinen vom Typ Antonow An-24. Offiziell führt Armavia auch eine Iljuschin-Großraummaschine Il-86 in ihren Listen, die aber nicht im aktuellen Flugplan eingesetzt wird.

Die armenische Fluglinie lässt ihre Flugzeuge nach eigenen Angaben von Sibir warten. Bis zum Herbst 2005 wurde das abgestürzte Flugzeug bei der Lufthansa Technik gewartet. Seitdem ist der so genannte Support-Vertrag nach Angaben eines Lufthansa-Sprechers ausgelaufen. Armavia gehört nicht zu den 92 internationalen Fluggesellschaften, gegen die die Europäische Union im März ein Landeverbot wegen schwerer Sicherheitsmängel beschlossen hat.

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