Sängerin schwanger
Shakira und Piqué werden Eltern

Da kann kein Charterfolg oder Titelgewinn mithalten: Popstar Shakira erwartet ein Kind vom spanischen Fußballer Gerard Piqué. Das Paar konzentriert sich jetzt auf den Nachwuchs – Papa Pique muss ohnehin daheim bleiben.
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Barcelona/BerlinDiese Nachricht war überfällig: Die Popsängerin Shakira (35) und der Fußballstar Gerard Piqué (25) erwarten ihr erstes Kind. Kürzlich hatten Fotos einer Zeitschrift schon eine deutliche Rundung am Bauch der Kolumbianerin offenbart. Und ihr spanischer Lebensgefährte schmückte seinen Twitter-Account mit einem Schnuller. „Wie einige von euch vielleicht schon wissen, erwarten Gerard und ich sehr glücklich unser erstes Baby“, bestätigte die Sängerin („Whenever, Wherever“) das offene Geheimnis auf ihrer Internetseite.

Sie ließ aber offen, ob das Kind ein Junge oder ein Mädchen sein und wann es zur Welt kommen wird. Mit der knappen Erklärung beendete die Pop-Queen monatelange Spekulationen in der Presse. Die Gerüchte waren bereits im Juni bei der Fußball-Europameisterschaft aufgekommen, bei der Shakira sich anfangs die Spiele ihres Geliebten mit der spanischen Nationalmannschaft angeschaut hatte, dann aber plötzlich von der Bildfläche verschwunden war. Reporter wollen sie beim Besuch einer gynäkologischen Praxis in Miami gesehen haben.

Die Sängerin und der Abwehrspieler des FC Barcelona, ansonsten eifrige Benutzer der Netzwerke Twitter und Facebook, hüllten sich zu den Gerüchten jedoch in Schweigen. „Das Paar wartete ab, weil es sicher sein wollte, dass die Schwangerschaft ohne Probleme verläuft“, vermutete die Zeitung „El País“.

Die freudige Nachricht dürfte Piqué über ein kleines Missgeschick hinwegtrösten: An dem Abend, an dem seine Freundin ihre Schwangerschaft bestätigte, erlitt der Fußballer im Champions-League-Spiel gegen Spartak Moskau eine Prellung im linken Fuß und musste ausgewechselt werden. Nun muss der Welt- und Europameister zwei bis drei Wochen pausieren.

Shakira muss sich mit Problemen ganz anderer Art herumschlagen. Der Sängerin droht gleich an zwei Fronten Ärger mit der Justiz. Ihr früherer Partner Antonio de la Rúa verlangt von ihr millionenschwere Ausgleichszahlungen. Der Sohn des ehemaligen argentinischen Staatschefs Fernando de la Rúa argumentiert, er habe als Shakiras langjähriger Manager zu ihrem Erfolg beigetragen und daher ein Anrecht auf einen gewissen Anteil. In der Presse war gar von Forderungen in Höhe von 200 Millionen Euro die Rede, dies dementierte De la Rúas Anwalt aber.

Mit Geldforderungen sieht Shakira sich auch vonseiten ihrer früheren Haushälter konfrontiert, wenngleich es dabei um ungleich geringere Summen geht. Die Sängerin hatte die Bediensteten, ein kolumbianisches Ehepaar, vor mehreren Monaten entlassen. Die Frau hatte Shakira bereits als Kindermädchen betreut, der Mann hatte seit elf Jahren als Fahrer und Koch für die Sängerin gearbeitet.

In der spanischen Presse zirkulierten Berichte, das Paar wolle den Pop-Star erpressen und habe mit der Veröffentlichung intimer Aufnahmen von Shakira und Piqué gedroht. Der Anwalt der Haushälter wies diese Beschuldigung energisch zurück. „Meine Mandanten verlangen nur das, was ihnen nach dem Arbeitsrecht zusteht“, sagte der Jurist.

Die Pop-Queen und der Fußballstar hatten sich 2010 bei der Weltmeisterschaft in Südafrika bei Videoaufnahmen für den WM-Hit „Waka Waka“ kennengelernt und verliebt. Sie unternahmen anfangs alles, ihre Romanze geheim zu halten. Im Januar 2011 gab Shakira ihre Trennung von De la Rúa bekannt. Wenige Wochen später veröffentlichte Piqué in Facebook ein Foto von einer gemeinsamen Geburtstagsparty mit der Sängerin - beide haben am 2. Februar Geburtstag - und bestätigte damit, dass er und die Sängerin ein Paar sind.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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