Schadensersatzprozess
Kachelmann geht in Berufung

Der ehemalige Fernsehmoderator will nicht aufgeben: Nachdem seine Klage auf Schadensersatz gegen seine Ex-Geliebte beim Landgericht Frankfurt scheiterte, geht Jörg Kachelmann nun in die nächste Instanz.
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Frankfurt/MainDer Schadenersatz-Prozess von Jörg Kachelmann (55) gegen seine Ex-Geliebte geht in die nächste Instanz. Der frühere Fernsehmoderator hat Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil eingelegt, wie das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) am Montag mitteilte (Aktenzeichen 18 U 5/14). Das Landgericht Frankfurt hatte im Zivilverfahren kurz vor Weihnachten Kachelmanns Klage auf Ersatz von Gutachterkosten in Höhe von rund 13 000 Euro abgewiesen.

Die Zivilkammer habe „nicht mit der erforderlichen Sicherheit feststellen können“, dass die Ex-Geliebte Claudia D. wissentlich falsch ausgesagt habe, hieß es zur Begründung. Im Mai 2011 wurde der Schweizer Wetterfachmann im Strafprozess von dem Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Anders als im Strafprozess musste Kachelmann im Zivilverfahren allerdings selbst darlegen und beweisen, dass seine Ex-Geliebte bei ihren Vorwürfen die Unwahrheit gesagt hat. Wann das OLG über die Berufung entscheidet, war am Montag noch unklar.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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