Schäden halten sich in Grenzen
Erdbeben in Südkalifornien fordert Todesopfer

Im US-Bundesstaat Kalifornien sind bei dem schwersten Erdebeben seit vier Jahren zwei Menschen getötet worden. In Paso Robles seien zwei Frauen von herabfallenden Trümmern erschlagen worden, teilten die Behörden mit. Mindestens 46 Menschen wurden verletzt, viele erlitten Knochenbrüche.

In Paso Robles stürzte ein Turm ein, das Wahrzeichen der rund 300 Kilometer nördlich von Los Angeles gelegenen Stadt. Tonnenweise fielen die Steinbrocken herab und begruben eine 55- und eine 19-jährige Frau unter sich. Der Abgeordnete Abel Maldonado sagte, die Frauen hätten in einem Bekleidungsgeschäft in dem Turm gearbeitet. Sie seien wohl aus dem Gebäude gelaufen, als die Erde bebte, und dann von den Trümmern erschlagen worden.

Nick Sherwin, der Besitzer eines Juweliergeschäftes in dem Turm, sagte: „Das Gebäude war ein einziges Gepolter und Getöse. Ich rief den Leuten zu, sie sollten rausgehen, und die meisten taten das auch - bis auf mich und meine Frau und ein älteres Paar. Wir warfen uns über die beiden Älteren, um sie zu schützen, und als das Gepolter zu Ende war, liefen wir alle nach draußen.“

Der Stadtverwaltung zufolge wurden 82 Gebäude beschädigt, viele von ihnen in der Altstadt aus den Jahren um 1890. In den Straßen lagen Steine weit verstreut, zahlreiche parkende Autos wurden beschädigt. Paso Robles, das in einem Weinanbaugebiet liegt, wurde von dem Beben am schwersten getroffen.

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