Schiffsunglück
Kreuzfahrtschiff in Antarktis auf Grund gelaufen

Ein Kreuzfahrtschiff mit mehr als hundert Passagieren sitzt in der Antarktis fest. Die unter der Flagge der Bahamas fahrende „Ocean Nova“ lief etwa zwei Kilometer vor dem argentinischen Antarktis-Stützpunkt San Martin auf Grund. An Bord sind auch Deutsche.

HB BUENOS AIRES. Vor der Antarktis-Küste ist ein Kreuzfahrtschiff mit 105 Menschen an Bord auf Grund gelaufen. Für die Passagiere - unter ihnen vier Deutsche und ein Schweizer - gebe es keine Gefahr, erklärten am Dienstag die argentinische Marine und der US-Reiseveranstalter Quark Expeditions.

Die unter der Flagge der Bahamas fahrende „Ocean Nova“ lief etwa zwei Kilometer vor dem argentinischen Antarktis-Stützpunkt San Martin auf Grund. Das Schiff sei von heftigem Wind in die Untiefe geschoben worden, sagte der Chef von Quark Expeditions, Patrick Shaw, der Nachrichtenagentur AP. Es gebe keinen Hinweis auf ein Leck im Schiffsrumpf.

Das Unglück ereignete sich am achten Tag einer zweiwöchigen Reise zur Erkundung des Polarkreises. Die Besatzung des Kreuzfahrtschiffs informierte den Antarktis-Stützpunkt San Martin, es gebe die Hoffnung, das Schiff mit einsetzender Flut wieder flottzumachen. Aus Sicherheitsgründen sollen die Passagiere das Schiff aber zunächst verlassen. Zwei Schiffe, die „Hesperides“ und die „Clipper Adventure“, waren unterwegs, um die Passagiere aufzunehmen.

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