Schläge auf einen Disko-Besitzer in Kenia gestanden
Prinz Ernst August muss 445 000 Euro Strafe zahlen

Ernst August Prinz von Hannover ist wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 445 000 Euro verurteilt worden. Das Landgericht Hannover sah es als erwiesen an, dass der Welfenprinz im Januar 2000 den Disko-Betreiber Josef Brunlehner in Kenia geschlagen hat.

HB HANNOVER. Der Prinz hatte am heutigen Donnerstag die Attacke eingeräumt, war aber nicht selbst vor Gericht erschienen. Sein Anwalt Jochen Heidemeier erklärte, der Prinz bedaure den Vorfall. Er sei „beträchtlich alkoholisiert“ gewesen. Mindestens fünf Mal soll laut Staatsanwaltschaft der wütende und angetrunkene Prinz auf den Disco-Besitzer eingeprügelt haben - in der Faust einen unbekannten Gegenstand, möglicherweise einen Schlagring.

Er könne nicht ausschließen, dass der Prinz bei der Attacke vermindert schuldfähig war, meinte Gundlach. Zu Beginn hatte der Welfenprinz über seinen Anwalt gestanden, Brunlehner „vom Zorn übermannt zwei Ohrfeigen versetzt“ zu haben. Ernst August wolle auch nicht ausschließen, dass ihm von Begleitern „irgendein Gegenstand“ in die Hand gedrückt worden sei, den er bei den „Schlägen mitverwandt“ habe. Zuvor hatte der Prinz von Hannover die Angriffe auf Brunlehner stets bestritten.

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