Schlechter Scherz
Schüler fälschen Milliardenbestellung im Internet

Zwei Berufschüler haben im Namen ihrer Schule im Internet Computer und Ersatzteile für mehrere Milliarden Euro bestellt. Doch der Betrug flog bereits nach wenigen Stunden auf.

HB BENSHEIM. Internetbestellungen in Milliardenhöhe haben zwei 17-jährige Schüler einer Berufsschule im südhessischen Bensheim vorgenommen. Zum großen Erstaunen der Schulleitung ging bei ihr eine Bestellbestätigung für Computer und Zubehör in Höhe von etwa 3,6 Milliarden Euro ein, wie die Polizei am Dienstag berichtete. Bei der Bestellung waren im Internet der Name eines Lehrers und die Adresse der Schule angegeben worden. Die Schulleitung stornierte die Aufträge sofort und erstattete Anzeige bei der Bensheimer Polizei.

Bereits wenige Stunden später machten die Ermittlungsbeamten den benutzten Computer und die beiden jugendlichen Besteller ausfindig. Sie hätten sich durch die vermeintliche Anonymität des Internets in Sicherheit gewogen und dadurch zu dem „üblen Scherz“ hinreißen lassen, heißt es weiter im Polizeibericht. Die Schüler seien geständig und reumütig. Die Staatsanwaltschaft in Darmstadt hat nun zu entscheiden, ob die Schüler wegen versuchten Betruges und Fälschung beweiserheblicher Daten belangt werden.

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