Schnee, Regen und Sturm
Zu Ostern kehrt der Winter zurück

Meteorologen rechnen einem der winterlichsten Osterwochenenden der vergangenen Jahrzehnte. In der Nacht zum Karfreitag muss sogar mit Sturmböen gerechnet werden.

HB FRANKFURT/MAIN. Erster Schnee für weiße Ostern: Ein plötzlicher Wintereinbruch hat am Dienstag in Teilen Deutschlands zu glatten Straßen geführt. Im Nordwesten fielen in der Nacht bis zu fünf Zentimeter Schnee, im Harz waren es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes sogar fast zehn Zentimeter. In Niedersachsen, Bayern und Schleswig-Holstein meldete die Polizei Dutzende Verkehrsunfälle. Die Meteorologen rechnen mit einem der winterlichsten Osterwochenenden der vergangenen Jahrzehnte.

Schon am Mittwoch soll es im Flachland bei wechselnder bis starker Bewölkung teils schneien, teils regnen. Vor allem im Norden und Osten kann es nach Vorhersage der Wetterexperten kurze Gewitter mit starkem Schneefall und Graupel geben. In den mittleren und höheren Berglagen der Mittelgebirge und am Alpenrand soll es auch kräftiger schneien. Die Höchsttemperaturen liegen voraussichtlich zwischen zwei und sechs Grad, am Rhein kann es etwas milder werden.

Am Gründonnerstag soll es bei wechselnder bis starker Bewölkung vor allem im Süden zunächst vereinzelt schneien. Bereits am Vormittag setzt von Nordwesten her Regen ein, der sich am Abend und in der Nacht auf ganz Deutschland ausweitet. Nach Osten und Süden hin sowie in höheren Lagen soll es teils ergiebig schneien, so dass mit Schneeglätte, Eis und Matsch zu rechnen ist. Die Temperaturen sinken auf maximal ein Grad am Alpenrand und sieben Grad im Westen, im Bergland werden zwischen minus drei und plus ein Grad erreicht.

In der Nacht zum Karfreitag erwarten die Meteorologen Sturmböen. Tagsüber soll es bei dichter Bewölkung teils länger regnen, im Süden und Südosten fällt zunächst erneut Schnee. Die Höchsttemperaturen liegen voraussichtlich zwischen drei und acht Grad. Nachts kann es glatt werden.

Auch von Karsamstag bis Ostermontag bleibt es winterlich: Vor allem im Süden und Südosten kann es auch länger schneien, im Bergland fällt ebenfalls Schnee. Ansonsten wird es nach Vorhersage des Wetterdienstes wechselhaft mit Schneeschauern und regnerisch, die Tageshöchsttemperaturen schwanken zwischen zwei und acht Grad. Im Bergland werden maximal minus zwei bis plus zwei Grad erwartet.

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