Schneebrettabriss
Schüler überleben Lawinenunglück

Mehrere Stunden nach einem Schneebrettabgang im österreichischen Obertauern konnten alle Mitglieder einer Schülergruppe gerettet werden.

HB WIEN. Eine Schülergruppe aus Wien hat am Freitag ein Lawinenunglück in Obertauern im Bundesland Salzburg überlebt. Mehrere Stunden nach dem Unglück wurde die letzte vermisste Schülerin schwer unterkühlt geborgen, berichtete die Nachrichtenagentur APA in Wien. Fünf weitere Opfer waren bereits zuvor gefunden worden. Sie erlitten Verletzungen unterschiedlichen Grades.

Die etwa 16-jährigen Schüler waren mit ihren Lehrern auf einer Piste im Skigebiet Obertauern unterwegs, als sich zwischen Zehnerkar und Gamsleitenspitze eine Lawine löste. Das Schneebrett mit bis zu 100 Metern Breite und sechs Metern Höhe hatte sechs Mitglieder der 40-köpfigen Gruppe unter sich begraben.

Nach erneutem Wintereinbruch mit tiefen Temperaturen und Schneefall ist die Lawinengefahr in dem Gebiet am Freitag auf Stufe drei der fünfteiligen Skala gestiegen. In den meisten Skigebieten der österreichischen Alpen herrscht derzeit mäßige Lawinengefahr der Stufe 2.

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