Schneechaos
Kältewelle im Süden und Südosten Europas hält an

Eingeschneite Schulen und von der Außenwelt abgeschnittene Dörfer: Die ungewöhnliche Kälte hat Griechenland, Spanien und Italien auch zu Wochenbeginn weiter fest im Griff. Nach starken Schneefällen wurden in Griechenland am Montag noch vier Menschen vermisst.

HB ATHEN/MADRID/ROM. Auf der Halbinsel Peloponnes suchten Rettungsmannschaften drei Bergsteiger. Sie hatten zuletzt am Sonntag per Handy beim Zivilschutz um Hilfe gebeten. In Nordgriechenland wird seit Sonntag ein Hirte gesucht. Dort herrschten nach zweitägigen Schneefällen am Montag Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.

Im italienischen Brindisi wurde ein Obdachloser Opfer der Kälte. Auf Sardinien brach der Verkehr am Montag streckenweise zusammen. In den Regionen Florina und Kozani im Norden Griechenlands blieben die Schulen wegen hoher Schneedecken geschlossen, berichtete das staatliche Fernsehen. Am Wochenende waren neun Flüge ausgefallen. Probleme gab es auch im Fährverkehr in der Nordägäis.

Auch in der Nordhälfte Spaniens hielt die Kälte am Montag an. Allerdings war es nicht mehr ganz so eisig wie am Wochenende. In Madrid und anderen Städten im Zentrum der Iberischen Halbinsel wurden Tiefstwerte von bis zu minus sechs Grad gemessen. Auf Mallorca schneite es in den Bergen in Lagen oberhalb von 600 Metern.

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