Schneechaos: Lage in Bayern entspannt sich

Schneechaos
Lage in Bayern entspannt sich

Eine Woche nach dem Ausrufen des Katastrophenalarms haben in Niederbayern am Dienstag noch einmal rund 3 000 Helfer gegen die Schneemassen gekämpft. Ein Schwerpunkt war dabei erneut der Landkreis Regen, wo noch die Dächer von etwa 100 Häusern geräumt werden mussten.

HB REGEN. Im Kreis Freyung-Grafenau sollten voraussichtlich bis zum Abend nahezu alle vom Einsturz bedrohten Gebäude vom Schnee befreit sein. Auch im Raum Deggendorf hat sich die Lage entspannt. „Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, werden wir am Abend den Katastrophenalarm aufheben“, sagte Josef Ehrl vom Deggendorfer Landratsamt.

Allein im Kreis Freyung-Grafenau und dem Nachbarlandkreis soll das Schneechaos nach Behördenangaben mindestens 20 Millionen Euro Schaden verursacht haben. Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) wollte bei der Sitzung des bayerischen Kabinetts am Dienstag eine vorläufige Schadensbilanz ziehen und ein Hilfsprogramm des Freistaats vorstellen.

Nach den heftigen Schneefällen waren in den vergangenen Tagen nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) rund 50 Menschen in Bayern von Hausdächern gefallen, als sie Schnee und Eis wegräumen wollten. Vier Männer und eine Frau starben dabei, zahlreiche andere wurden zum Teil lebensbedrohlich verletzt. Die Einsatzkräfte appellierten erneut an die Hausbewohner, niemals ohne Sicherungsleine auf die Häuser zu steigen.

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