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Schneechaos: NRW sperrt alle Autobahnen für Lkw

Sturmtief "Petra" hat am Donnerstag in weiten Teilen Deutschlands für heftige Schneefälle gesorgt. In Nordrhein-Westfalen dürfen Lkw bis auf weiteres nicht mehr auf die Autobahnen. Im Schneetreiben feststeckenden Brummis hatten den Verkehr teilweise zum Erliegen gebracht.

In NRW dürfen Brummis vorerst nicht mehr auf die Autobahnen. Quelle: DAPD
In NRW dürfen Brummis vorerst nicht mehr auf die Autobahnen. Quelle: DAPD

HB DUISBURG. Nach heftigen Schneefällen haben die Behörden alle Autobahnen in Nordrhein-Westfalen für Lastwagen gesperrt. Das teilte das Landesamt für zentrale polizeiliche Dienste am Donnerstag in Duisburg mit. Das Verbot für Laster über 7,5 Tonnen gelte "bis auf weiteres".

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Bei massiven Schneefällen kam der Verkehr auf mehreren Abschnitten der Autobahnen zeitweise völlig zum Erliegen. "Ursächlich hierfür waren insbesondere querstehende und liegengebliebene Lastkraftwagen", erklärte das Landesamt. Räum- und Streudienste seien nicht mehr durchgekommen. Von Mittag bis zum Abend wurden in NRW am Donnerstag 811 witterungsbedingte Verkehrsunfälle gezählt. Sieben Menschen wurden schwer verletzt.

Sturmtief "Petra" brachte am Donnerstag von Schleswig- Holstein bis nach Bayern massive Schneefälle. Heftiger Wind türmte Schneeverwehungen auf. Hunderttausende Kinder mussten nicht zur Schule gehen.

Am Mittag hatte die Front mit bis zu 20 Zentimetern Neuschnee zunächst Norddeutschland erreicht. Graupel und gefrierender Regen verwandelten Straßen in Hamburg und Schleswig-Holstein in Rutschbahnen. Starker Schneefall und Schneeverwehungen seien voraussichtlich bis Freitagmorgen zu erwarten, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Auf der DWD-Warnkarte waren große Teile Deutschlands rot eingefärbt.

In Rheinland-Pfalz drückten die Landtagsabgeordneten aus Angst vor dem Schnee auf die Tube: Sie verabschiedeten in Mainz in Rekordzeit den Haushalt 2011 und die Verankerung der Schuldenbremse in der Landesverfassung. Die Sitzung endete am frühen Nachmittag - rund drei Stunden eher als geplant. Landtagspräsident Joachim Mertes (SPD) sagte: "Das zeigt, dass es eigentlich immer so schnell gehen könnte." Hilfsorganisationen legten vielerorts Decken, Schlafsäcke und Lebensmittel bereit, um steckengebliebenen Autofahrern helfen zu können.

Auf dem Flughafen Düsseldorf wurden am Abend beide Bahnen wegen heftigen Schneefalls geschlossen. Am Frankfurter Flughafen wurden rund 100 von knapp 1400 Flügen gestrichen. 75 Flüge, meist Kurzstrecken, seien wegen Problemen an anderen Flughäfen nicht nach Frankfurt gekommen, sagte ein Sprecher. Die Situation sei nicht dramatisch, es gebe aber Verzögerungen. Bei der Bahn gab es zunächst nur vereinzelt Verspätungen und Ausfälle.

  • 17.12.2010, 09:33 UhrAnonymer Benutzer: Thomas A.

    Du solltest mal überlegen was du da Sagst! Du bist der Potenzielle "Nebelscheinwerfer"-Fahrer und Auffahrer! bevor man hier den beutel ins schwingen bringt sollte man sich selbst an die Nase fassen. Vielleicht ist die Unfallrate bei LKW's größer, aber durch solche leute wie du sterben auch genau so viele menschen! Du solltest mal nachdenken ob du deinen führerschein überhaupt wert bist, fahr lieber mit dem bus wenn man nicht weiß wo von man spricht!

  • 17.12.2010, 07:32 UhrAnonymer Benutzer: 2

    Das Problem sind bestimmt nicht die LKW´s sondern die ach so tollen Autofahrer, die ja schon seit Jahren unfallfrei fahren. Und durch ihre Unsicherheit oder unkontrollierte Raserei die Unfälle verursachen, ich würde mal überlegen wo das Essen und die Kleidung die sie am "Hintern" haben herkommen. Diese wächst bestimmt nicht in ihrem Wohnzimmer!!!!

  • 17.12.2010, 00:35 UhrAnonymer Benutzer: Endlich mal die Unfallquellen "LKW" weg !!

    Die erste vernünftige Entscheidung der NRW-Regierung seit Amtsantritt: Die Unfallverursacher "LKW" bei Schnee runter von den Autobahnen. Diese elenden Dinger haben schon zu viele Leute ins Grab gebracht und nebenbei Millionenwerte vernichtet.

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