Schneeschmelze überflutete Dörfer
Tote und Verletzte durch Lawinen in der Türkei

Schmelzender Schnee hat in der Türkei Lawinen ausgelöst und Dörfer überflutet. Mindestens neun Menschen starben, Dutzende wurden verletzt.

HB BERLIN. Mindestens neun Menschen sind am Samstag in der Türkei durch Lawinen und Überflutungen ums Leben gekommen. Eine Lawine begrub nahe der Stadt Dogubeyazit an der iranischen Grenze das Haus einer Familie. Sieben Mitglieder der Familie starben, wie die Behörden berichteten. Vier weitere Menschen seien bei dem Unglück verletzt worden.

Eine weitere Lawine zerstörte in der Provinz Erzurum 200 Kilometer westlich zwei Häuser, dabei kamen nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Anatolia zwei Menschen ums Leben. Eine weiterer werde vermisst, hieß es weiter.

Schmelzende Eismassen brachten in der nordöstlich gelegenen Stadt Ardahan eine Brücke zum Einsturz, dabei wurde ein Taxi mit in die Tiefe gerissen. Laut Medienberichten gelten drei Menschen als vermisst.

In der Provinz Mus im Süden der Türkei überfluteten Wassermassen nach der Schneeschmelze mindestens zehn Dörfer.

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