Schnelle Hilfe für Familie
RWE-Mitarbeiter unter den Todesopfern

Zu den 23 Todesopfern des Transrapid- Unglücks im Emsland gehören auch Mitarbeiter des Energieversorgers RWE.

HB DORTMUND/LATHEN. Zehn der 23 Todesopfer des Transrapid- Unglücks im Emsland sind Mitarbeiter des Energieversorgers RWE gewesen. „Wir haben zehn Tote und einen Verletzten zu beklagen“, sagte ein Sprecher des RWE-Regionalcenters Nordhorn der dpa am Samstag. Die Männer hätten die Fahrt mit dem Transrapid gemeinsam geplant. Ob die Unternehmung dienstlicher oder privater Natur war, stehe noch nicht fest.

Zunächst hatte es geheißen, die Männer hätten das Stromnetz auf der Teststrecke kontrollieren sollen. „Das kann man ausschließen“, sagte Sprecher Martin Rothenberg. Laut RWE handelt es sich um Netzplaner des Regionalcenters, die aus den Orten Nordhorn, Veldhausen und Meppen stammten. Die Männer waren zwischen 35 und 50 Jahre alt.

Im Unternehmen seien Hilfen für die Unfallopfer und ihre Angehörigen und Freunde angelaufen, sagte der Sprecher. Jede Familie werde von einem Psychologen, Seelsorger oder Sozialarbeiter individuell betreut. RWE-Personalvorstand Wilfried Eickenberg sagte den Angehörigen schnelle und unbürokratische Hilfe zu. Auf seiner Internet-Seite zeigt sich das Unternehmen über den Tod der Mitarbeiter „tief bestürzt“.

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