Schreckliche Luftqualität in einigen Städten
Südkalifornien ist nun Katastrophengebiet

In Südkalifornien toben die schlimmsten Brände seit einem Jahrzehnt. US-Präsident George W. Bush hat die Region zum Katastrophengebiet erklärt, damit Bundeshilfen fließen dürfen. Zu den am stärksten betroffenen Gebiete zählen auch die Großstädte San Diego und San Bernadino.

HB LOS ANGELES. Noch immer bedrohen die in Südkalifornien wütenden Feuer Tausende von Häusern. Für Mittwoch (Ortszeit) sagten die Meteorologen wechselnde Winde voraus, die den Kampf der 12 000 Feuerwehrleute gegen die Flammen nach Expertenmeinung zusätzlich erschweren werden. Bedroht sind nach Behördenangaben jetzt auch einige bislang als sicher geltende Bergorte. Die Fahnder suchen intensiv nach Brandstiftern.

Bis zum Mittwoch waren bei den 17 Großfeuern vom Nordosten von Los Angeles bis zur mexikanischen Grenze 16 Menschen ums Leben gekommen. Zehntausende sind auf der Flucht vor der Feuersbrunst. Gouverneur Gray Davis berief die Nationalgarde zur Verstärkung der rund 5000 Feuerwehrleute ein.

Über 2000 Häuser wurden nach Angaben des Nachrichtensenders CNN vernichtet. Eine Fläche von mehr als 160 000 Hektar Land wurde verkohlt. „Wir rechnen mit weiteren Verlusten“, sagte Pat Boss von der Waldbehörde National Forest in San Bernardino der dpa. 50 000 Menschen wurden teils mit Polizeigewalt zum Verlassen ihrer Häuser gezwungen und in Notunterkünften untergebracht. Erste Schätzungen gehen von einem Schaden von zwei Milliarden Dollar (etwa 1,71 Milliarden Euro) aus.

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