Schuldach eingestürzt: Mindestens elf Tote durch Tornados in den USA

Schuldach eingestürzt
Mindestens elf Tote durch Tornados in den USA

In mehreren Bundesstaaten der USA haben Tornados mindestens zehn Menschen in den Tod gerissen. Einer der Wirbelstürme brachte das Dach einer Schule zum Einsturz und begrub mehrere Schüler unter sich. Fünf von ihnen starben.

HB MONTGOMERY. Augenzeugen berichteten, dass es während des Tornados in der Schule zugegangen sei wie bei einer Bombenexplosion. Schüler seien schreiend durch die Gänge gerannt, während um sie herum Gegenstände und Schutt durch die Luft geflogen seien. Mehr als 50 Verletzte mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Die Behörden meldeten außerdem ein weiteres Todesopfer in Enterprise. In Millers Ferry im Westen Alabamas wurde dem Katastrophenschutz zufolge eine Person getötet, als ein Sturm mehrere Wohnwagen traf. Für die Betroffenen wurden Notunterkünfte eingerichtet.

Im Staat Missouri wurde nach Behördenangaben ein sieben Jahre altes Mädchen in den Tod gerissen, als der Wohncontainer der Familie nahe West Plains von einem Tornado getroffen wurde. Die Eltern des Kindes sowie seine beiden Brüder wurden verletzt.

Ein Krankenhaus in Americus im Staat Georgia wurde durch einen Sturm beschädigt, wie ein Kliniksprecher mitteilte. Der Katastrophenschutz berichtete von zwei Toten und mehreren Verletzten.

Der Gouverneur von Alabama, Bob Riley, verhängte über das Gebiet um die rund 20 000 Einwohner zählende Stadt Enterprise den Notstand. Damit konnten Nationalgardisten für die Bergungs- und Aufräumarbeiten mobilisiert werden. US-Präsident George W. Bush sprach den Hinterbliebenen der Opfer sein tiefes Beileid aus.

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