Schulpolitik
Saarland schafft „Hitzefrei“ ab

Saarländische Schüler müssen künftig auch bei schweißtreibenden Temperaturen die Schulbank drücken. Das Kultusministerium macht die neue Regelung schon ab dem nächsten Schuljahr geltend. Als Grund für die Änderung wird die Verlässlichkeit der Schulen genannt.

HB SAARBRÜCKEN. Das saarländische Kultusministerium hat sich zu Gunsten der „verlässlichen Schule“ für die Abschaffung der Hitzefrei-Regelung entschieden, wie ein Sprecher am Mittwoch mitteilte. Eltern sollen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder in der Schule betreut werden und kein Unterricht ausfällt.

Damit steht das Saarland nicht allein. Auch Hamburger Schüler kommen bereits nicht mehr in den Genuss von hitzefreien Tagen, in anderen Bundesländern ist es den Schulleitungen überlassen, ob sie hitzefrei geben.

Die Neuregelung in Saarland sieht vor, dass bei Hitzefrei-Temperaturen in Zukunft keine Klassenarbeiten geschrieben und keine sonstigen schriftlichen Überprüfungen stattfinden werden. Die Lehrer sollen entscheiden können, ob sie während der Stunden etwa Unterrichtsstoff wiederholen oder Hausaufgaben erledigen lassen.

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