Schusswechsel
Bankraub in NRW endet blutig

Nach einem Bankraub im nordrhein-westfälischen Ruppichteroth ist der mutmaßliche Täter auf der Flucht erschossen worden. Auch ein Polizist wurde bei dem Schusswechsel im Rhein-Sieg-Kreis schwer verletzt. Die Bonner Polizei richtete nach eigenen Angaben eine Mordkommission ein.

HB RUPPICHTEROTH/BONN. Der Zustand des bei einer Verfolgungsjagd in Ruppichteroth angeschossenen Polizisten hat sich stabilisiert. Er liege weiterhin schwer verletzt in einem Krankenhaus, bestätigte eine Sprecherin der Bonner Polizei am Freitagmorgen. Der Beamte war am Donnerstagnachmittag einem flüchtenden Bankräuber in den Weg gekommen. Was genau dann geschah, sei weiterhin unklar, sagte die Sprecherin. Der Bankräuber wurde erschossen. Eine Mordkommission ermittelt.

Der bewaffnete Mann hatte in Ruppichteroth eine Bank überfallen und war mit einer Tüte voll Geld zu Fuß geflüchtet. Dabei soll er nach ersten Ermittlungen auf einen Zeugen geschossen haben. Er verfehlte jedoch sein Ziel.

Die Flucht setzte der 47 Jahre alte mutmaßliche Täter dann auf einem Mofa fort. Außerhalb des Ortes begegnete ihm ein Streifenwagen mit dem Polizisten. Der Tatverdächtige sei durch einen Kopfschuss getötet worden, teilte die Polizei mit. Auch der Beamte wurde durch einen Schuss verletzt. Nach Auskunft der Ärzte bestand keine Lebensgefahr.

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