Schusswechsel noch nicht beendet
Sicherheitskräfte töten in Saudi-Arabien acht Bewaffnete

Schon seit längerer Zeit geht Saudi-Arabien gegen Anhänger der Extremisten-Organisation Al-Kaida vor. Nun kam es in der Stadt Al-Ras zu blutigen Schusswechseln, bei denen acht Bewaffnete getötet und ein weiterer verletzt wurden. Unterdessen dauern die Käft im Norden des Landes noch an.

HB RIAD. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte am Montag, der Einsatz in der Stadt Al-Ras, 300 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Riad, dauere noch an. Er könne die Zahl der Todesopfer, die von Sicherheitsvertretern genannt worden war, nicht bestätigen. Die Sicherheitskräfte belagerten in Al-Ras seit Sonntagmorgen ein Viertel, in dem sich Regierungsvertretern zufolge Terroristen verschanzt halten. Saudi-Arabien geht seit einiger Zeit vehement gegen Anhänger der Extremisten-Organisation Al-Kaida vor. In den vergangenen zwei Jahren wurden bei Anschlägen und Gefechten mindestens 90 Zivilisten und 39 Polizisten getötet. In diesem Zeitraum töteten Sicherheitskräfte mehr als 90 Militante.

Augenzeugen in Al-Ras sagten, auch am Montagmorgen seien weitere Schusswechsel aus dem abgesperrten Gebiet zu hören gewesen. Dem Innenministerium zufolge warfen die Extremisten unter anderem Handgranaten auf die Sicherheitskräfte. Bei den Kämpfen seien mehrere Sicherheitskräfte verletzt und zahlreiche Autos beschädigt worden. Zuvor war aus Sicherheitskreisen verlautet, es sei auch ein Polizist getötet worden. Krankenhausvertreter sagten, es seien mindestens 20 Menschen verletzt worden.

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