Schweden
Rasierschaum löste AKW-Bombenalarm aus

Vor 14 Tagen war ein Handwerker beim Betreten des schwedischen Atomkraftwerks Oskarshamn gestoppt worden, weil die Sicherheitsscanner Sprengstoff in seiner mitgeführten Plastiktüte signalisierten. Jetzt steht fest, was den Alarm auslöste.

STOCKHOLM. Der Bombenalarm im schwedischen Atomkraftwerk Oskarshamn vor zwei Wochen wurde durch Rasierschaum ausgelöst. Das ergab eine Analyse der verdächtigen Plastiktüte, die zwei Mitarbeiter auf das Reaktorgelände mitnehmen wollten. Sie waren kurzzeitig festgenommen worden.

Die genaue Untersuchung habe nun ergeben, dass der Rasierschaum die Detektoren am Eingang des Atomkraftwerks aktiviert hatte. Das AKW gehört mehrheitlich Eon. Nach dem Bombenalarm war ein Reaktor für drei Tage aus Sicherheitsgründen vom Netz genommen worden. Die Kosten für den Zwischenfall werden von der Betreibergesellschaft auf rund zehn Mill. Euro beziffert.

Helmut Steuer berichtet für das Handelsblatt aus Skandinavien. Regelmäßig ist er auch in der Ukraine unterwegs.
Helmut Steuer
Handelsblatt / Korrespondent
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