Schweinepest
70 000 Schweinen droht der Tod

Nach dem achten Ausbruch der Schweinepest im Münsterland müssen dort nun wahrscheinlich mehr als 70 000 Tiere getötet werden.

HB BORKEN/DÜSSELDORF. Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg (CDU) rechnet damit, dass die EU-Kommission auch die radikale Keulung aller 21 500 Schweine im Drei-Kilometer-Radius um den neuen Seuchenhof anordnen wird. Die Tötung weiterer 50 000 Schweine in einem seit Ende vergangener Woche bestehenden Sperrbezirk war bereits angelaufen. Der betroffene Kreis Borken verstärkte am Mittwoch seine Tötungsteams.

Die Massentötungen dürften sich trotz des neuerlichen Seuchenfalls und der zusätzlich zu keulenden Tiere nicht verzögern, sagte ein Sprecher des Kreises. Am Dienstag war der dritte Fall der Schweinepest in Borken bestätigt worden. Die 750 Mastschweine des Hofs wurden noch am Abend getötet. Ein zweiter Sperrbezirk wurde eingerichtet. Am Mittwoch begannen Tierärzte dort mit der Tötung von 2500 Schweinen im Ein-Kilometer-Radius um den jüngsten Seuchenausbruch. Diese Tiere seien stark ansteckungsgefährdet, hieß es.

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