Schweiz

Aufnahme von Bahnbetrieb nach Zermatt verzögert sich

Wegen Schneemassen und Lawinengefahr war der Schweizer Wintersportort Zermatt zwei Tage abgeschnitten. Mit künstlich ausgelösten Lawinen gehen die Einsatzkräfte gegen die Schneemassen vor.
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„Höchste Lawinenwarnstufe“ – Unfassbare Schneemassen sorgen für Chaos

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ZermattDie 13.000 Feriengäste im abgeschnittenen Wintersportort Zermatt müssen sich weiter gedulden. Zwar hat sich die Lawinengefahr im Schweizer Kanton Wallis abgeschwächt, der Ort ist aber auch weiterhin nicht mit der Bahn erreichbar. Bei den Räumungsarbeiten seien größere Schneemassen als erwartet vorgefunden worden, teilte die Matterhorn-Gotthard-Bahn am Mittwoch mit. Die Strecke bleibe bis auf weiteres geschlossen.

„Die Schneemassen stammen von einer Lawine aus den Vortagen und waren beim vorherigen Erkundungsflug mit dem Helikopter nicht zu erkennen“, hieß es auf der Website. Der weltberühmte Wintersportort ist wegen Schneemassen und Lawinengefahr seit zwei Tagen von der Außenwelt abgeschnitten.

Die Nacht sei ruhig gewesen, sagte die Bürgermeistern Romy Biner-Hauser am Mittwochmorgen dem Schweizer Rundfunk. „Lediglich einige Straßenarbeiter waren unterwegs, die für die Schneeräumung die ruhige Zeit der Nacht benutzt haben.“ Besucher und Einwohner wachten unter klarem Himmel auf.

Oberhalb der Bahnlinie werden künstlich Lawinen ausgelöst, um die Schneemassen ins Tal zu bringen. „Wenn es das Wetter zulässt, kann es heute noch zur Straßenöffnung kommen“, sagte ein Polizeisprecher. Wenn Gäste mit dringenden Terminen den Ort verlassen müssen, soll nach Angaben von Biner-Hauser wie schon am Dienstag wieder eine Luftbrücke per Hubschrauber eingerichtet werden.

  • dpa
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