Schwere Schäden
Tropensturm auf Kanaren fordert Todesopfer

Der Orkan „Delta“ hat bei seinem Zug über die Kanarischen Inseln sieben Todesopfer gefordert und schwere Schäden in der Touristenregion verursacht.

HB MADRID. Auf Fuerteventura stürzte am Dienstag ein Mann in den Tod, der in dem Sturm sein Dach reparieren wollte. Sechs Flüchtlinge aus Afrika waren am Vorabend ertrunken, als ihr klappriges Boot in der aufgewühlten See südlich von Gran Canaria kenterte. Rund 220 000 Haushalte auf der spanischen Inselgruppe waren nach dem Durchzug des Sturms von der Stromversorgung abgeschnitten. Auch in Hotels fiel in der Nacht vorübergehend der Strom aus.

Am stärksten betroffen von den Sturmschäden waren Teneriffa und die kleinere westliche Nachbarinsel La Palma. Entwurzelte Bäume und Erdrutsche infolge sintflutartiger Regenfälle machten vielerorts Straßen unpassierbar. Auch Flughäfen und Häfen mussten vorübergehend den Betrieb einstellen. Nach Angaben deutscher Reisekonzerne war der Urlaubsverkehr jedoch nur kurzzeitig beeinträchtigt.

Ein Vertreter der Regionalregierung äußerte Sorge über die Situation auf Teneriffa, wo die Stromversorgung in der Inselhauptstadt Santa Cruz und der benachbarten Universitätsstadt La Laguna ausfiel. Die Madrider Zeitung „El Mundo“ berichtete auf ihrer Internetseite, es sei bereits zu nächtlichen Plünderungen von Geschäften gekommen. Acht Verdächtige seien festgenommen worden.

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