Schwere Schäden
Tropensturm wütet auf Hispaniola

Der Tropensturm Noel hat die Insel Hispaniola schwer getroffen. In der Dominikanische Republik kamen mindestens 20 Menschen ums Leben, Überschwemmungen und Erdrutsche richteten auch in Haiti schwere Zerstörungen an. Jetzt bewegt sich der Sturm auf die Bahamas zu.

HB MEXIKO-STADT/SANTO DOMINGO. In der Dominikanischen Republik sind durch die Regenfälle des Tropensturms „Noel“ mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 20 Personen seien verschollen, hieß es in der Nacht zum Dienstag in lokalen Medienberichten. Demnach richteten die Überschwemmungen und Erdrutsche in der Dominikanischen Republik und in Haiti größere Schäden auch in der Landwirtschaft an.

Zahlreiche Flüsse stiegen über die Ufer und überschwemmten die Niederungen. Mehrere Ortschaften wurden durch die steigenden Wassermassen von der Außenwelt abgeschnitten. Berichte über Tote in Haiti lagen zunächst nicht vor.

„Noel“ war am Montag über den Westen der Insel Hispaniola mit den beiden Staaten Haiti und Dominikanische Republik hinweggezogen. Die Windgeschwindigkeiten im Zentrum des Tropensturms erreichten bis zu 80 Stundenkilometer. Auch in Kuba, dessen östlicher Teil von dem Sturm heimgesucht wurde, wurden umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung getroffen. „Noel“ bewegte sich in nördlicher Richtung auf die Bahamas zu. Dort erwarten die Meteorologen einen Schwenk nach Nordosten, so dass der Tropensturm das amerikanische Festland nicht erreichen dürfte.

In der Karibik und in Zentralamerika richten die durch Wirbelstürme transportierten Regenmassen in der Regel mehr Schaden an als die zerstörerische Kraft der Stürme. Der Wasser weicht die Böden auf, löst in der Bergen Erdrutsche und in den Ebenen Überschwemmungen aus. Dabei kommen regelmäßig Menschen zu Schaden, die in gefährdeten Gebieten siedeln.

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