Schwerer Schicksalsschlag
Annan ruft zu Hilfe für Hurrikan-Opfer

UN-Generalsekretär Kofi Annan hat die Weltgemeinschaft aufgefordert, nach dem Hurrikan „Katrina“ gegenüber den USA genauso großzügig zu sein wie diese es nach der Flutkatastrophe in Asien gewesen seien.

HB STOCKHOLM. „Die Amerikaner sind in der Regel sehr großzügig mit ihrer Unterstützung bei Krisen“, sagte Annan am Freitag in Schweden. Der Hurrikan sei ein schwerer Schicksalsschlag. Er rief deshalb zur Hilfe für die US-Regierung und die Nicht-Regierungsorganisationen auf, „die bei anderen weltweiten Krisen wie dem Tsunami unsere Partner waren.“

Aus aller Welt ist den USA Hilfe angeboten worden, nachdem der Hurrikan über New Orleans und weiteren Küstengebieten gewütet und möglicherweise tausende Menschen das Leben gekostet hat - auch von der deutschen Regierung. Viele Länder haben aber darauf hingewiesen, dass es keine Hilfsanfragen aus den USA gegeben hat. Präsident Bush hat gesagt, die USA könnten für sich selbst sorgen. Allerdings wächst die Kritik an seiner Regierung, sie habe zu langsam und mit unzureichender Ausrüstung reagiert.

Das steht in einem starken Kontrast zur Hilfe der USA bei der Flutkatastrophe im Indischen Ozean im Dezember 2004. Dort hatten US-Soldaten eine tragende Rolle gespielt. Regierung und Privatleute hatten großzügig gespendet. Annan sagte, er glaube, die USA seien Hilfsangeboten etwa der Vereinten Nationen (UN) gegenüber positiv eingestellt.

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