Schweres Unglück in Guatemala
160 Tote nach Erdrutsch geborgen

Mit jeder Stunde schwindet die Hoffnung, noch Überlebende in den Erdmassen zu finden. Der andauernde Regen und die instabilen Hänge um die Unglücksstelle machen die Arbeiten für die Rettungsmannschaften gefährlich.

Guatemala-StadtNach dem verheerenden Erdrutsch in Guatemala steigt die Zahl der Opfer immer weiter an. Die Rettungsmannschaften bargen bislang 161 Leichen aus den Trümmern, wie die Staatsanwaltschaft am Montagabend (Ortszeit) mitteilte. Es gab kaum noch Hoffnung, weitere Überlebende in den Erdmassen zu finden.

Dennoch setzten die Rettungsmannschaften ihre Suche in der Siedlung Cambray II am Rande von Guatemala-Stadt fort. Wegen der Gefahr weiterer Abgänge arbeiten die Einsatzkräfte nun in kleineren Gruppen und werden alle zwei Stunden abgelöst, wie der Katastrophenschutz mitteilte.

„Die Bergungsarbeiten sind sehr schwierig, aber den Opfern die letzte Ruhe zu geben, ist das Geringste, was wir tun können“, sagte ein Feuerwehrmann dem Radiosender Emisoras Unidas. „Gestern haben wir drei tote Kinder geborgen. Das ist hart.“

Präsident Alejandro Maldonado ordnete eine dreitägige Staatstrauer an. Noch immer wurden mindestens 450 Menschen vermisst, wie der Katastrophenschutz mitteilte. Einsatzleiter Sergio Cabañas sagte, es sei sehr unwahrscheinlich, noch weitere Überlebende zu finden.

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160 Tote nach Erdrutsch geborgen

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Kaum noch Hoffnung für Überlebende

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