Schwimmbadverbot
Badegast zeigte sein Gesäß

Das Verwaltungsgericht in Mainz bestätigte ein Schwimmbadverbot für einen Badegast, der wiederholt durch extreme Ungebührlichkeiten aufgefallen war.

HB MAINZ. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen bleibt einem älteren Mann das Schwimmen im Wartberg-Freibad in Alzey bis zum Ende der Saison verwehrt. Das Verwaltungsgericht Mainz wies am Dienstag den Antrag zurück, das Schwimmbad-Verbot auszusetzen.

Die Richter sahen als erwiesen an, dass sich der Badegast über einen langen Zeitraum hinweg in „außergewöhnlich selbstherrlicher und unbelehrbarer Weise“ über die Haus- und Badeordnung hinweggesetzt habe. Der Mann war schon im vergangenen Jahr für mehrere Wochen von der Benutzung des Freibads ausgeschlossen worden und trat auch 2006 nach Feststellung des Gerichts in mehr als 15 Fällen negativ in Erscheinung.

Der „Stammgast“ sei immer wieder an dafür nicht vorgesehenen Stellen ins Wasser gesprungen. Ein „gravierendes ordnungswidriges Verhalten“ habe der Schwimmer außerdem zu Tage gelegt, als er ein zwölfjähriges Mädchen, das seine Bahn kreuzte, unter Wasser drückte und sich dann mit entblößtem Gesäß am Beckenrand zeigte.

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