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Selbstmord: Berliner zündet sich vor dem Reichstag an

Erschütternde Szenen spielten sich am Samstag vor dem Reichstag in Berlin. Ein 32-Jähriger hat sich auf dem Platz der Republik das Leben genommen – in dem er sich selbst anzündete.

Ein Berliner hat sich am Samstag vor dem Reichstag angezündet. Quelle: dpa
Ein Berliner hat sich am Samstag vor dem Reichstag angezündet. Quelle: dpa

BerlinVor dem Reichstag in Berlin hat sich am Samstag ein Berliner auf dramatische Weise das Leben genommen. Wie die Berliner Polizei mitteilte, stach sich der 32-Jährige auf dem Platz der Republik mit einem Messer in die Brust, übergoss sich mit einer brennbaren Flüssigkeit und zündete sich an. Rettungskräfte versuchten vergeblich, den schwerverletzten Mann wiederzubeleben. Er erlag noch am Ort des Geschehens seinen Verletzungen.

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Da ein Abschiedsbrief des aus dem Stadtteil Reinickendorf stammenden Mannes gefunden wurde, geht die Polizei von Selbstmord aus. Die Hintergründe sollen im persönlichen Bereich liegen.

  • 23.01.2013, 10:41 UhrTobias_Claren

    Man darf sie als "Das Merkel" bezeichnen.
    So wie "Der Tsunami" oder "Der 11.09".

  • 23.01.2013, 10:37 UhrTobias_Claren

    So wie der Typ der sich in Tunesien auf dem Tahrir-Platz angezündet hat.
    Wenn es wirklich einen politischen Hintergrund hatte, hat er leider keine Flugblätter um sich geworfen und im Internet veröffentlicht.
    Ist doch klar, dass der Staat mögliche auf dem System basierende Gründe nur als "persönlich" bezeichnet.

  • 23.01.2013, 10:17 UhrTobias_Claren

    @MJM1605

    Natürlich ist das "von der Hand zu weisen".
    Siehe "Bilanzsuizid".
    Jeder Mensch hat das Recht sich selbst zu töten.
    Das lässt sich aus dem Grundgesetz und den Menschenrechten ableiten.
    Die Polizei hat kein Recht einen Menschen davon abzuhalten.
    Z.B. indem sie ihn zusammenschlagen wie im Fall Marko K. in Dresden. Polizisten sind also in ihrem Verhalten eher mit Tieren zu vergleichen.
    Wie sagte Dr. Brosa noch:
    "Die Polizei ist ein Sammelbecken für Asoziale und Kriminelle"

    Der Mann hat hier nichts anderes gemacht wie der Tunesier auf dem Tachir-Platz.
    Was wohl "persönliche" Gründe sind.
    Ist es Hartz4 bzw. fehlende schulische Qualifikation bzw. Abitur, ist es NICHT persönlich, sondern der Staat ist Schuld.
    Ist jemand evtl. Festangestellter im Supermarkt oder Jobcenter oder Knast usw., und wird sich bewusst dass er einer Drecksarbeit nachgeht, ist Suizid auch ein logischer Ausweg.
    Nicht anders als Todkranke leidende Menschen die sterben wollen. Ein Leben an solch miesen abhängigen Arbeitsverhältnissen ist verglkeichbar mit dem Leiden einer tödlichen Krankheit.
    Ein Weiterleben macht keinen Sinn mehr, wenn keine Aussicht auf Veränderung besteht.
    Was ist miese Arbeit? JEDE Arbeit die man nach einem 25Mio-Gewinn aufgeben würde.
    Ja, so einfach ist das, auch wenn jetzt manche in ihrer Ehre verletzt sind.

    Der Staat hätte sicher Interesse daran den grund zu vertuschen, wenn es mit dem System zusammenhängt.

    Ich wünsche mir weitere solcher Fälle, aber die (fürs Erste reicht ja schon einer) sollten dann auch vor Ort Flugblätter um sich werfen bevor sie sich anzünden.
    Auch eine anprangernde Webseite wäre nicht schlecht.
    Ich bastele gerade an einem "Suizidanzeiger" der es jedem erlaubt seinen Suizid anzukündigen. So etwas wird ja auf Webseiten sofort gelöscht, die Polizei wird informiert, oder man hilft der Polizei.
    Das gibt es bei mir nicht. AUch nicht, wenn die Polizei persönlich vor der Türe steht und was von "Gefahr im Verzug" faselt.

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