Sex sells
Ultra-Mini-Röckchen für japanische Stewardessen

Die Flugbegleiterinnen der japanischen Skymark Airlines sollen künftig figurbetonte Mini-Einteiler tragen. Die Direktive der Fluggesellschaft stößt auf Kritik. Auch die Stewardessen wehren sich.
  • 4

TokioGewagt kurze Minikleider einer japanischen Fluglinie erregen in dem fernöstlichen Land die Gemüter. Stewardessen der Fluggesellschaft Skymark Airlines sollen anlässlich der Einführung des Airbus A330 ab Mai ihren Dienst zu Werbezwecken in den figurbetonten Mini-Einteilern verrichten, doch dies stoße bei den Flugbegleitern auf Kritik, wie die Tageszeitung „Yomiuri Shimbun“ am Dienstag meldete.

In dieser Uniform könne man sich „nicht auf die Arbeit konzentrieren“, kritisierte eine Interessenvereinigung der Flugbegleiterinnen und warnte vor Sicherheitsproblemen. Zudem könne dies sexuelle Belästigungen provozieren. Die Fluggesellschaft erwiderte, sie wolle mit der Mini-Idee eine Atmosphäre schaffen, die zeige, wie munter die vielen jungen Stewardessen seien.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Sex sells: Ultra-Mini-Röckchen für japanische Stewardessen"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Unpraktisch (auch die Schuhe)! Und das sage ich als Mann. Wenigstens alternativ sollte man schicke Hosenanzüge im Corporate Design anbieten und bei diesem Job gehören die Füße in gesundes Schuhwerk mit flachen Absätzen.

  • Man hätte schon auch einen etwas durchsichtigeren Stoff wählen können. Daran ist ja nichts anstössiges: Ein leichterer, hellerer Stoff würde ¨ganz natürlich zum sommerlichen Schnittmuster passen.

    Und dann sind da noch die Schuhe: Uneinheitlich und altbacken. Highheels mit ein paar ekstra Zentimetern Absatz, gerne in rotem Lack, hätten das gewünschte Firmenimage positiv unterstrichen. Hat man anscheinend vergessen.

    Was die gewerkschaftlichen Sicherheitsbedenken angeht, kann man diese ja offensiv angehen, zum Wohle der Mitarbeiterinnen selbst. Während des Flugs reichlich Alkohol an die Passagiere reichen, jedes Fehlverhalten gründlich dokumentieren, Anwalt für die betroffene Mitarbeiterin stellen und kräftig Schadensersatz eintreiben. Wenn die Beträge auf dem Konto landen, sind die Mitarbeiterinnen vom Konzept überzeugt - 100% garantiert.

  • Also eine echt "nette" Idee. Und immer süß anzusehen.

    Warum regen sich da gewisse Quertreiber nur so darüber auf. Wo bitte ist der Unterschied zwischen einem Bikini am Strand und eine hyper kurzem Rock.

    Make Love, not war

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%