Sex-Übergriffe in Mainzer Kita Bistum räumt schwere Fehler ein

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„Der Schutz hat in der Kita offensichtlich gefehlt“

Für den Mediziner stellt sich angesichts der Berichte die Frage, ob Kinder in der Kita bereits Missbrauchserfahrungen gemacht hatten. Oder ob sie Pornofilme sahen. „Das Wichtigste für Eltern ist, den Kindern nun einen wirksamen Schutz zu geben und für sie da zu sein. Denn dieser Schutz hat offensichtlich in der Kita gefehlt“, sagt Huss.

Die Chronik der Ereignisse geht laut dem Bistum so: Erst am Montag der vergangenen Woche habe die Pfarrei, die der Träger der Kita ist, von den sexuellen Übergriffen erfahren. Der Brief einer Mutter sei beim Pfarrer gelandet. Vorher sollen alle Hinweise nur bis zu den Erziehern und der Kita-Leitung vorgedrungen sein - ohne Konsequenzen. Noch am Abend sei dann entschieden worden, das Haus zu schließen. An diesem Mittwoch wurde der Fall schließlich eine großen Öffentlichkeit bekannt, als die „Allgemeine Zeitung“ aus Mainz darüber berichtete.

Das Bistum geht nun vor allem mit den Mitarbeitern der Kita hart ins Gericht. Sie hätten darauf verwiesen, nichts bemerkt zu haben, sagt Giebelmann. Er kann es sich kaum erklären. „Wir können als Bistum nur sagen, dass wir schlichtweg so betroffen sind, dass wir uns in aller Form bei Angehörigen, Kindern und Eltern entschuldigen.“

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  • dpa
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2 Kommentare zu "Sex-Übergriffe in Mainzer Kita: Bistum räumt schwere Fehler ein"

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  • Aber das ist doch genau das, was in Baden Württemberg die Grüne Landesregierung als Standard einführen will: Selbst Kindergartenkinder sollen schon jede denkbare sexuelle Perversion kennenlernen !

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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