Silvester-Bilanz: Wenn die Scheichs es krachen lassen

Silvester-Bilanz
Wenn die Scheichs es krachen lassen

Mit dem „größten Feuerwerk in der Geschichte der Pyrotechnik“ startete Dubai ins neue Jahr. Die Silvester-Bilanz zeigt: Auch in Deutschland konnte sich die Knallerei sehen lassen.
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Dubai/Berlin/KölnDubai, die Glitzermetropole am Golf, hat wieder einmal in Superlativen geschwelgt: 400.000 Feuerwerkskörper entfalteten ein buntes Farbspektakel im Himmel über der Stadt, um das neue Jahr zu begrüßen. Das Internet-Portal „thenational“ bezeichnete das Feuerwerk als das größte in der Geschichte der Pyrotechnik.

Weltrekordhalter Kuwait hatte es im November 2012 aus Anlass eines Verfassungsjubiläums laut Guinness-Rekordliste auf 77.282 Feuerwerkskörper gebracht. Dubai rühmt sich bereits des höchsten Gebäudes der Welt - des 828 Meter hohen „Burj Khalifa“ - und der größten künstlich angelegten Inselwelt.

Das Groß-Spektakel dauerte sechs Minuten und verwandelte den Himmel über Dubai in ein Kaleidoskop wogender Farben und Formen. Höhepunkt war die Nachbildung der ortstypischen Wüstenrose Hymenocallis, deren Blütenform auch den Grundriss des „Burj Khalifa“ inspirierte. Der Aufwand war enorm: Mehr als 200 Pyrotechniker und rund 1000 Helfer waren im Einsatz, die Vorbereitungszeit betrug zehn Monate.

Nicht nur in Dubai wurde die Lunte angefacht. Mit spektakulärem Feuerwerk und rauschenden Silvesterpartys haben Menschen rund um den Globus den Beginn des Jahres 2014 gefeiert. In Großstädten wie Sydney, Berlin, London und New York erstrahlten Tausende Raketen am Himmel. In Deutschland sprachen Polizei und Feuerwehr in ersten Bilanzen von überwiegend friedlichen Feiern. Dennoch gab es zahlreiche Unfälle mit Verletzten durch Feuerwerkskörper, Brände und Messerstechereien. In Paris und auf den Philippinen starben Menschen bei den Feiern.

In Berlin zog es zur größten Party des Landes Hunderttausende zum Brandenburger Tor. Rund zwei Millionen Gäste waren nach Schätzungen der Tourismusgesellschaft Visit Berlin in die Hauptstadt gekommen, um das neue Jahr zu begrüßen. Obwohl es auf der vollen Partymeile auf der Straße des 17. Juni meist friedlich zuging, lieferten sich unweit davon zwei Gruppen von jungen Männern eine Messerstecherei. Drei von ihnen seien verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zu Mittwoch.

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