Situation unklar

Kleinflugzeug stürzt in New Yorker Hochhaus

Ein Kleinflugzeug ist nach Angaben der Polizei am Mittwoch in ein Hochhaus im New Yorker Stadtteil Manhattan gestürzt. Mindestens zwei Menschen kamen nach Angaben der Polizei ums Leben. Es werde mit weiteren Opfern gerechnet. Nach dem Unglück war zunächst unklar, ob es sich um einen Selbstmord oder ein Unglück handelte.
In New York ist ein kleines Flugzeug oder ein Hubschrauber in ein Hochhaus gestürzt (Screenshot CNN). Quelle: dpa

In New York ist ein kleines Flugzeug oder ein Hubschrauber in ein Hochhaus gestürzt (Screenshot CNN).

(Foto: dpa)

HB NEW YORK. Auch wenn es nach Angaben der Bundespolizei FBI keine Hinweise auf einen Terroranschlag gab, so wurden in New York doch sofort Erinnerungen an den 11. September 2001 wach, als zwei von Terroristen entführte Passagiermaschinen in die beiden Türme des World Trade Centers rasten und diese zum Einsturz brachten.

Die Maschine krachte nach Angaben einer Feuerwehrsprecherin in das 20. Geschoss eines Wohnhauses an der Upper East Side von Manhattan. Aus den Fenstern schossen Flammen. Brennende Trümmer fielen auf die Straße. Feuerwehrleute versuchten den Brand von niedriger gelegenen Stockwerken aus zu bekämpfen. Augenzeugen berichteten, es habe einen lauten Knall gegeben. Polizeihubschrauber kreisten über dem Gebiet. Dutzende Krankenwagen standen bereit.

In einer ersten Reaktion ging das Weiße Haus in Washington von einem Unfall aus, wollte aber zugleich die Möglichkeit eines Terroranschlages nicht vollständig ausschließen. Das Nordamerikanische Luft- und Weltraum-Verteidigungskommando ließ Kampfflugzeuge starten, um den Luftraum über mehreren US-Städten abzusichern. Die US-Luftfahrtbehörde verhängte rund um die Unglücksstelle ein Flugverbot.

Das Luftverteidigungskommando hatte den Flug der kleinen Maschine nicht verfolgt, weil es zuvor keinerlei Hinweis auf einen Terrorangriff gab. Das Weiße Haus behielt die übliche Sicherheitsstufe bei.

Die Straßen in Manhattan waren sofort völlig verstopft. Polizisten sperrten das Gebiet um das Hochhaus ab. Dutzende Feuerwehrmänner rückten an.

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