Sorge um erhöhte Krebsgefahr durch Feinstaub: Fahrverbot in neun italienischen Städten

Sorge um erhöhte Krebsgefahr durch Feinstaub
Fahrverbot in neun italienischen Städten

Erhöhte Feinstaub-Werte machen den Menschen in vielen italienischen Großstädten zu schaffen. Durch Sonntags-Fahrverbote soll die Lage normalisiert werden.

HB BERLIN. Die italienischen Behörden haben wegen der Luftverschmutzung durch Feinstaub am Sonntag für neun italienische Städten ein Fahrverbot erlassen. Neben Rom waren acht Städte im Norden des Landes betroffen, darunter Bologna, Ferrara, Parma, Mantua und Ravenna.

Seit Wochen hat sich die Lage dramatisch verschärft. Bisherige Verkehrsbeschränkungen brachten so gut wie keine Abhilfe. In Mailand wurden Angaben der Behörden zufolge Belastungen gemessen, die fast vier Mal so hoch so wie die zulässigen EU-Werte lagen.

Experten gehen davon aus, dass Feinstaub Schwermetalle und Kohlenstoffverbindungen transportieren kann und daher eine erhöhte Krebsgefahr mit sich bringt. In einigen Städten der besonders betroffenen Poebene habe die Staatsanwaltschaft begonnen, Ermittlungen einzuleiten, berichtete die Zeitung «La Repubblica».

In Rom zogen die Menschen am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein mit dem Fahrrad oder zu Fuß durch die Stadt. Das Fahrverbot galt von 10 bis 18 Uhr. Hier wurden kürzlich 75 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft gemessen, nach EU-Bestimmungen sind höchstens 50 Mikrogramm erlaubt.

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