Spätere Identifizierung ist nicht ausgeschlossen: Hälfte der Opfer vom Anschlag am 11. September nicht identifiziert

Spätere Identifizierung ist nicht ausgeschlossen
Hälfte der Opfer vom Anschlag am 11. September nicht identifiziert

Rund dreieinhalb Jahre nach dem Anschlag vom 11. September 2001 auf das World Trade Center (WTC) in New York bleibt mehr als die Hälfte der Opfer unbekannt.

HB NEW YORK. Von den 2749 Getöteten hätten 42 Prozent nicht identifiziert werden können, sagte eine Sprecherin der Gerichtsmedizin in New York. Etwa 9720 Knochen- und Gewebefragmente hätten nicht zugeordnet werden können. Sie seien versiegelt worden und würden für den Fall aufbewahrt, dass neue Technologien eine spätere Identifizierung ermöglichten, sagte sie.

Die nicht identifizierten Überreste von Opfern der Anschläge würden in einer Gedenkstätte im neuen Komplex des World Trade Center aufbewahrt, sagte die Sprecherin. „Sie werden Teil der Gedenkstätte sein, aber immer zugänglich für uns. Wenn sich die Technologie ändert, wovon wir überzeugt sind, werden wir in der Lage sein, auf die Überreste zurückzugreifen“, sagte sie. Die Familien der Opfer würden über diese Pläne von den New Yorker Behörden informiert.

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