Spanische Königshaus
Deutsche Prinzessin nicht in Finanzaffäre verwickelt

Mehr als sechs Millionen Euro Steuergelder soll der Schwiegersohn des spanischen Königs unterschlagen haben. Erst kürzlich tauchte in diesem Zusammenhang auch der Name einer deutschen Adeligen auf.
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MadridDie deutsche Unternehmerin Corinna Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein hat Spekulationen zurückgewiesen, in die Finanzaffäre um den Schwiegersohn des spanischen Königs Juan Carlos verwickelt gewesen zu sein. „Ich habe damit absolut nichts zu tun“, sagte die 48-Jährige der spanischen Regenbogenzeitschrift „¡Hola!“. Ihr Name war in E-Mails aufgetaucht, die einer der Verdächtigen dem zuständigen Ermittlungsrichter übergeben hatte.

In der Affäre stehen der Ehemann der Königstochter Cristina, Iñaki Urdangarin, und andere Beschuldigte im Verdacht, mehr als sechs Millionen Euro Steuergelder unterschlagen zu haben. „Der König hatte mich gebeten, eine geeignete Arbeit für seinen Schwiegersohn zu finden“, sagte die Prinzessin dem Blatt. Dem früheren Handballstar sei eine Stelle bei der Laureus-Stiftung angeboten worden, die Urdangarin aber abgelehnt habe.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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