SPD
Brandt-Ehefrau Rut gestorben

Rut Brandt, die zweite Ehefrau des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt, ist im Alter von 86 Jahren in Berlin gestorben. Nach Angaben ihres Sohnes Matthias erlag sie am Freitagnachmittag einer Krankheit, an der sie seit längerem litt. Sie werde in Berlin beigesetzt werden.

HB BERLIN. Rut Brandt wurde am 10. Januar 1920 als Rut Hansen in der norwegischen Stadt Hamar geboren. Im Widerstand Norwegens gegen die deutschen Besatzer aktiv, lernte sie 1944 den aus Lübeck emigrierten Willy Brandt kennen. Der am 18. Dezember 1913 in Lübeck unter dem Namen Herbert Ernst Karl Frahm geborene SPD-Politiker heiratete Rut Hansen 1948.

Aus der Verbindung gingen die Söhne Peter, Lars und Matthias hervor. Die Verbindung wurde 1980 geschieden. Drei Jahre später heiratete Brandt ein drittes Mal. Er ließ sich mit der Historikerin Brigitte Seebacher trauen.

In einer am Dienstag in mehreren Tageszeitungen erscheinenden Traueranzeige wird es heißen: „Ein ereignisreiches, erfülltes Leben ging zu Ende.“ Als Leitspruch wählten die Angehörigen Gedanken des norwegischen Dichters, Literaturnobelpreisträgers und Politikers Björnstjerne Björnson: „Es gibt Sonne genug, es gibt Acker genug. Hätten wir nur der Liebe genug.“

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