Spielewelt
Städte zum Verkauf

Jetzt ist es raus, welche Städte das Spielbrett der Monopoly Deutschland-Ausgabe zieren werden. Landeshauptstädte wie Stuttgart oder Dresden wurden in der Internet-Abstimmung verschmäht, viele mittelgroße Städte konnten hingegen punkten.

HB DREIEICH. Berlin, Hamburg, Frankfurt, München und Mannheim sind in der geplanten neuen Deutschland-Ausgabe des Monopoly-Spiels vertreten - Karlsruhe, Stuttgart und Dresden hingegen nicht. Wie ein Sprecher des hessischen Hasbro-Verlags (Dreieich) am Montag mitteilte, wurden insgesamt 22 deutsche Städte ausgewählt.

Im Monopoly-Deutschland werden die bisherigen Straßennamen wie „Schlossallee“ oder „Badstraße“ durch Städtenamen ersetzt. Gewählt wurden nun: Aachen, Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bremen, Chemnitz, Düsseldorf, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Jena, Köln, Leipzig, Lübeck, Mannheim, München, Münster, Regensburg, Saarbrücken, Schwerin und Würzburg. Welche Stadt den Zuschlag für das teuerste und das billigste Spielfeld erhält, will der Hersteller aber erst zur Markteinführung im September verraten.

Seit Mitte Januar hatten 41 Städte in einer Internet-Wahl um die begehrtesten Positionen in der Ausgabe von „Monopoly Deutschland“ gerungen. Mehr als eine halbe Million Internet-Wähler hatten an der Aktion teilgenommen. Die am häufigsten im Internet angeklickte Stadt soll statt der „Schlossallee“ das begehrteste Spielfeld markieren.

Jede Stadt wird mit einem ihrer Wahrzeichen abgebildet, über das die Internetbenutzer ebenfalls abgestimmt haben. In Berlin ist dies das Brandenburger Tor, in Frankfurt die Skyline und in Hamburg der Hafen. Meistgewählte Bahnhöfe waren die in Hamburg, Leipzig, Köln und Nürnberg. Das neue „nationale Brett“ kommt zunächst mit einer Auflage von 100 000 Exemplaren in den Handel. Insgesamt werden jedes Jahr rund eine halbe Million „Monopoly“-Spiele gekauft.

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