Staatskarosse
Juan Carlos I. schnellt davon

Spaniens Juan Carlos I. hat in Barcelona seine neue Staatskarosse, einen 450 000 Euro teuren Maybach-Mercedes in Empfang genommen. Der 68-Jährige setzte sich sogleich ans Lenkrad und bretterte mit DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche als Co-Pilot über den Formel-1-Kurs der katalanischen Olympiastadt von 1992.

HB BARCELONA. An das Tempo von Michael Schumacher & Co., die vor gut einer Woche auf dem Circuit de Catalunya um WM-Punkte fuhren, kam der schnelle König zwar nicht heran. Aber auf 250 Stundenkilometer beschleunigte er die Luxuskarosse auf der Start-Ziel-Geraden allemal. König Juan Carlos I. ist bekannt für schnelle Fahrten. Nicht selten soll er nachts durch die Straßen von Madrid sausen, heißt es. Dann allerdings auf zwei Rädern mit einem schweren Motorrad und einem Helm mit dunklem Visier.

In Barcelona sollten am Montagabend die Weltsportler des Jahres geehrt werden. Der von den Konzernen DaimlerChrysler und Richemont ausgelobte Laureus Sport Award wird in insgesamt zehn Kategorien von einer Jury aus 43 früheren Weltklassesportlern vergeben, zu denen aus Deutschland Franz Beckenbauer, Boris Becker und Katarina Witt zählen. „Sport hat die Macht, die Welt zu verändern“, sagte Südafrikas Nobelpreisträger Nelson Mandela, der den spanischen König überzeugen konnte, erster Botschafter der zum Laureus zählenden „Sports for Good Foundation“ zu werden. In weltweit zwölf Projekten soll die Völkerverständigung gefördert sowie die soziale Integration von benachteiligten Jugendlichen und Kindern durch Sportprojekte ermöglicht werden. Deutscher Chairman ist Ex-Wimbledonsieger Becker.

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