Stärke 6,8
Neues schweres Beben in Kaschmir

Ein neues schweres Erdbeben in der Hindukusch-Region hat bei den Bewohnern im indischen Teil Kaschmirs Panik ausgelöst. Das Beben mit der Stärke 6,8 erschütterte auch den Nordosten Afghanistans und Teile Pakistans und war noch in der indischen Hauptstadt Neu Delhi zu spüren.

HB SRINAGAR. Auch die in Afghanistan stationierten Soldaten der Bundeswehr in der Hauptstadt Kabul und Faizabad spürten die Erdstöße. Nach Angaben eines Sprechers entstanden jedoch keine Schäden in den Lagern. Faizabad liegt rund 100 Kilometer nördlich vom Epizentrum des Bebens. In Afghanistan sind rund 2400 Bundeswehrsoldaten im Einsatz. Auch die Besatzungen der vier Bundeswehrhubschrauber in der 350 Kilometer entfernten pakistanischen Hauptstadt Islamabad bemerkten die Erdstöße.

Viele Menschen in der Kaschmir-Region, die am 8. Oktober von einem schweren Beben verwüstet worden war, flohen aus ihren Häusern und Notunterkünften, weil sie eine neue Katastrophe befürchteten. Viele Menschen harrten bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt im Freien aus. Wie die Behörden mitteilten, gab es im Süden Kaschmirs neue Risse an mehreren Häusern.

Erdbebenexperten erklärten, dass es sich diesmal nicht um eines der vielen hundert Nachbeben nach der Katastrophe vom 8. Oktober gehandelt habe. Damals starben in Pakistan mindestens 86 000 Menschen, und in Indien kamen 1300 Menschen ums Leben.

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