Stärke 7,0 auf der Richterskala
Starkes Erdbeben erschüttert Japan

HB BERLIN. Bei einem Erdbeben der Stärke von 7,0 auf der Richterskala sind in Japan mindestens 27 Menschen verletzt worden. Mehrere Gebäude auf der Insel Kyushu wurden völlig zerstört, wie japanische Medien berichteten.

Eine zwischenzeitlich von den Behörden für die Präfekturen Nagasaki und Fukuoka ausgegebene Warnung vor Flutwellen wurde wieder aufgehoben. Viele Bewohner hatten aus Angst ihre Häuser verlassen. Der Bahnbetrieb auf Kyushu wurde fast vollständig unterbrochen. Vereinzelt fiel der Strom aus.

In Büros und Wohnhäusern stürzten durch die Erschütterungen Möbel und Regale um. In Fukuoka musste ein Mann mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem er aus Furcht vor dem Beben aus dem ersten Stock seines Hauses gesprungen war. Vereinzelt lösten sich Erdrutsche. Das Epizentrum der Erschütterung lag in neun Kilometern Tiefe im Meer, rund 70 Kilometer vor der Stadt Shimonoseki.

Japan gehört zu den am stärksten von Erdbeben bedrohten Gebieten der Welt. Das ostasiatische Inselreich verfügt über ein nahezu lückenloses Mess- und Vorwarnsystem für Erdbeben und Flutwellen.

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