„Star Wars“-Gottesdienst Krieg der Sterne soll Gläubige in die Kirche locken

„Ich werde nie zur dunkeln Seite gehören!“ Weil er sich dem Bösen widersetzt, wird die Figur Luke Skywalker zur Inspirationsquelle zweier Nachwuchs-Pfarrer in Berlin. Sie feiern am Sonntag einen „Star Wars“-Gottesdienst.
L.A. bereitet sich auf die Premiere des neuen „Star Wars“-Films vor. In Berlin soll der Krieg der Sterne Gläubige in die Kirche locken. Quelle: AFP
Vor der Premiere

L.A. bereitet sich auf die Premiere des neuen „Star Wars“-Films vor. In Berlin soll der Krieg der Sterne Gläubige in die Kirche locken.

(Foto: AFP)

Berlin„Star Wars“-Filme locken seit Jahren viele Besucher ins Kino – nun soll der Kult um die Reihe auch ein Gotteshaus in der Hauptstadt füllen. In der Berliner Zionskirche findet an diesem Sonntag (10.00 Uhr) ein „Star Wars“-Gottesdienst mit Szenen aus der sechsten Episode und entsprechender Musik statt, wie der Evangelische Kirchenkreis Berlin Stadtmitte am Montag mitteilte.

Die siebte und neueste Episode kommt am Donnerstag in die deutschen Kinos.

Die Gottesdienst-Idee hatten zwei Pfarrer in Ausbildung. „In der entscheidenden Szene der sechsten Episode soll Luke Skywalker auf die Seite des Imperators, des Bösen gezogen werden“, erklärte Vikar Lucas Ludewig. „Luke widersetzt sich mit den Worten: Ich werde nie zur dunklen Seite gehören.“

Die unglaublichen Rekorde der Kultfilme
Erfolgreichste Filmreihe
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Star Wars ist die kommerziell erfolgreichste Filmserie der Geschichte. Vor 40 Jahren, am 25. Mai 1977 kam der erste Film in die Kinos. Allein bis 2012 wurden inklusive der Kinotickets geschätzte 24 Milliarden Euro eingenommen.

Internationale Begeisterung
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„Episode III: Die Rache der Sith“ lief zum Kinostart gleichzeitig in 115 Ländern an – Weltrekord.

Macht der Vorfreude
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Kein anderer Trailer eines Films wurde gleich am ersten Tag so oft gesehen wie der zu „Das Erwachen der Macht“. 30,65 Millionen Menschen sahen ihn sich im April 2015 auf Youtube an.

„Das Erwachen der Macht“
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Auch sonst ließ „Das Erwachen der Macht“ kaum einen Superlativ aus. In den Kinos spielte er weltweit gut zwei Milliarden US-Dollar ein und damit fast soviel wie „Titanic“ und „Avatar“. In den USA ließ er die beiden Blockbuster sogar deutlich hinter sich.

Richtig (Kino-)Kasse gemacht
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Insgesamt spielten die Star-Wars-Filme bisher weltweit etwa 6,6 Milliarden US-Dollar ein.

Reicher Autor
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Niemand wurde durch eine Filmreihe so reich wie Star-Wars-Erfinder George Lucas (r.). Statt sich für den ersten Streifen ein Honorar auszahlen zu lassen, sicherte er sich die Rechte an den Fortsetzungen und den Merchandising-Artikeln. 2012 verkaufte er seine Produktionsfirma Lucasfilm an Disney für vier Milliarden US-Dollar. Das Forbes-Magazin schätzte sein Vermögen 2016 auf 4,9 Milliarden Dollar.

Ausgezeichneter Filmkomponist
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Star-Wars-Komponist John Williams (l.) ist der lebende Mensch mit den meisten Oscar-Nominierungen: 50 an der Zahl. Fünfmal gewann er, darunter 1978 für den ersten Star-Wars-Soundtrack.

Für die angehenden Pfarrer passt das zu folgender Bibelstelle: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“ (Römerbrief 12, 21).

  • dpa
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