Steuer-Prozess
Steuerfahnderin: Hoeneß hinterzog sogar 23,7 Millionen Euro Steuern

Die Summen wachsen weiter: Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat laut der Steuerfahnderin, die am Dienstag vor dem Münchener Landgericht ausgesagt hat, insgesamt sogar 23,7 Millionen Euro an Steuern hinterzogen.
  • 6

MünchenFC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat insgesamt sogar 23,7 Millionen Euro an Steuern hinterzogen. Dies sagte die für seinen Fall zuständige Steuerfahnderin am Dienstag vor dem Landgericht München II aus. Die Summe ergab sich demnach aus der Neuberechnung seiner Steuern aufgrund der neu eingereichten Unterlagen.

Mehr lesen Sie in Kürze auf Handelsblatt Online.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Steuer-Prozess: Steuerfahnderin: Hoeneß hinterzog sogar 23,7 Millionen Euro Steuern"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Darüber redet leider niemand im Zusammenhang mit der Steuerdiskussion um Herrn Hoeneß. Der Staat hat inzwischen jedes Maß bei der Steuer- und Abgabenerhebung verloren. Wir liegen in Europa an der Spitze (außer Belgien).

    Ein guter Facharbeiter mit rd. 55.000 € monatlich zahlt an Steuern und Abgaben direkt mehr als 50 % für jeden Euro, den er mehr verdient. Rechnet man noch die indirekten Steuern (die ganze Palette von Getränke-, Versicherungs-, Rundfunksteuern usw.) und die Mehrwertst. dazu und auch noch die sog. Arbeitgeberbeiträge, die auch vom Arbeitnehmer erwirtschaftet werden müssen, bleibt dem armen Steuerzahler weniger als 30 % der von ihm erwirtschafteten Einkünfte. Da hilft doch nur noch reine Notwehr, um ein paar € an der Steuer vorbei zu mogeln.

    Warum kritisieren nur wenige die Gier des Staates? Weil die meisten keine Steuern, oder kaum welche zahlen.

  • Es ist doch völlig egal, was andere gemacht haben oder Hoeneß im Fuball angeblich geleistet haben soll.
    Hoeneß steht wegen Steuerhinterziehung und seiner selbstgerechten Arroganz vor Gericht.
    Und dafür kommt ganz sicher hinter Gitter, völlig zu recht. Das hat er sich redlich und hart erarbeitet.

  • Der wollte einfach sein Geld behalten. Kann ich nachvollziehen. Nur das selbst gesetzte Recht unterscheidet den Staat von einer Räuberbande, ließ sich einst der hl. Augustinus vernehmen. Wer Hoeness verdammt, muß auch den Wowereit wegsperren. Der hat einen vielfach größeren Schaden gemacht und das verpulverte Geld noch nicht mal selbst erarbeitet....

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%