Stichproben aus offenen Kühltheken untersucht
Salmonellen in Hackfleisch nachgewiesen

Hackfleisch aus offenen Kühltheken ist laut einer aktuellen Stichproben-Untersuchung nicht selten mit Keimen und sogar mit Salmonellen verunreinigt.

HB MAINZ. Bei mehr als einem Drittel von insgesamt 55 Proben stellten Prüfer solche Erreger fest, wie das ZDF-Magazin „Frontal 21“ am Dienstag berichtete. Die heißen Temperaturen führten dazu, dass viele Lebensmittel in solchen Kühltheken nicht ausreichend gekühlt würden. In zehn Fällen hätten die Lebensmittelprüfer Salmonellen gefunden. Außerdem sei in zwölf Fällen die zulässige Keimzahl überschritten worden.

Bei Messungen mit einem geeichten Laser-Thermometer stellten die Prüfer dem Magazin zufolge extrem erhöhte Temperaturen fest: „Das ging hin bis zu 14 Grad Temperatur im Hackfleisch“, erklärte Gero Beckmann vom Deutschen Verband Unabhängiger Prüflaboratorien.

Auch die Bundesregierung will dem Bericht zufolge handeln: Der Staatssekretär im Bundesverbraucherministerium, Gerd Müller, wolle prüfen, wie man im Einzelhandel etwa Abdeckungen zur besseren Kühlung durchsetzen könne. „Wenn die derzeitige Technik der Tiefkühltruhen dies nicht hundertprozentig gewährleistet, müssen wir auch über neue Standards nachdenken“, sagte Müller laut „Frontal 21“.

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