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Air Marshals: Wächter am Himmel in Zivil

Der tödliche Zwischenfall auf dem Flughafen Miami wirft ein Schlaglicht auf die Rolle der bewaffneten Flugbegleiter. In den USA kommen verdeckt arbeitende „Air Marshals“ seit Jahrzehnten zur Abschreckung von Flugzeugentführern zum Einsatz.

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hat der staatliche Federal Air Marshal Service mehrere tausend Agenten angeheuert. Seit 2003 sind auch viele US-Piloten bewaffnet. Nach dem Vorbild der USA habe sich auch andere Länder zum Einsatz von Sky Marshals entschlossen. So fliegen seit Oktober 2001 „Luftsicherheitsbegleiter“ der deutschen Bundespolizei (damals Bundesgrenzschutz) auf „besonders gefährdeten“ Routen mit.

In manchen Maschinen der Lufthansa-Tochter Swiss, früher Swissair, sitzen bereits seit den 70er Jahren bewaffnete Begleiter. In Jets der israelischen El Al ist das immer der Fall. Chinesische Sicherheitsbeamte haben im Jahr 2000 einen Luftpiraten erstochen.

An Bord mischen sich die Männer unauffällig unter die Passagiere. Erst wenn sie eingreifen müssen, geben sie sich zu erkennen. Für ihren Job werden sie besonders geschult - etwa im Beobachten, Einschüchtern von Luftpiraten und Schießen. Viele Flugbegleiter kommen aus dem Polizei- oder Militärdienst.

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