Stierhatz
Stiere spießen fünf Läufer in Pamplona auf

Bei der alljährlichen Stierhatz im spanischen Pamplona sind zwei Tage nach dem Tod eines Spaniers wieder fünf Menschen verletzt worden. Sie wurden von Kampfstieren, die durch die Stadt getrieben wurden, mit den Hörnern aufgespießt.

HB PAMPLONA. Zwei der Männer erlitten schwere Verletzungen, teilte ein Arzt mit. Sechs weitere kamen mit Prellungen und andern leichteren Verletzungen davon.

Die bis zu 600 Kilogramm schweren Tiere werden besonders gefährlich, wenn sie beim Lauf durch die Gassen von der Herde getrennt werden. Das wurde einem der Läufer zum Verhängnis: ein isolierter Stier wirbelte ihn durch die Luft und griff dann den vor dem Eingang zur Stierkampfarena am Boden liegenden Mann mit seinen Hörnern an. Der Mann wurde schwer verletzt und blutete aus einer klaffenden Wunde im Brustraum. Auch ein weiterer Schwerverletzter wurde von Stierhörnern in der Brust getroffen.

Am Freitag war bei dem San-Fermin-Festival ein 27-jähriger Spanier ums Leben gekommen - der erste Todesfall bei der jährlichen Stierhatz sei 14 Jahren. Das kirchliche Fest findet seit 1591 statt und wurde vom amerikanischen Schriftsteller Ernest Hemingway durch seinen Roman "Fiesta" weltweit bekannt gemacht. Am Samstag waren fünf Personen bei der Hatz durch die Stadt verletzt worden. Die Stiere werden während des neuntägigen Festes morgens zur Stierkampfarena getrieben. Am Nachmittag finden dann Stierkämpfe statt, bei denen sie von Matadoren getötet werden.

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