Stierkampf-Unfall
Gesicht des Matadors bleibt gelähmt

Eine Gesichthälfte des schwerverletzten Matadors Juan José Padilla wird gelähmt bleiben, auch ein Auge droht zu erblinden. Doch Padilla will zurück in die Arena. Sein Gesicht war von einem Stier durchbohrt worden.
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MadridDer Zustand des am Wochenende schwer verletzten Toreros Juan José Padilla hat sich nach Krankenhausangaben nach einer sechsstündigen Operation stabilisiert. Seine linke Gesichtshälfte werde aber für immer gelähmt bleiben. Wahrscheinlich werde er auch die Sehkraft des linken Auges verlieren.

Der 38-jährige war am Freitagnachmittag in der Arena von Saragossa im Nordosten Spaniens von einem als besonders gefährlich eingestuften Stier verletzt worden. Das Horn durchbohrte den linken Backenknochen und ragte oberhalb der linken Augenhöhle heraus. „Ich sehe nicht mehr“, hatte der Torero verzweifelt geschrien, als er blutüberströmt in die Notklinik der Arena getragen wurde.

In Interviews mit der Zeitung „El País“ und dem spanischen Rundfunk sagte Padilla bereits zwei Tage später, er wolle trotz des Unfalls weitermachen - „notfalls mit einer Augenklappe“. Sein Management habe er gebeten, keinen einzigen Vertrag für im November geplante Auftritte in Spanien und Südamerika zu annullieren. Der Unglückskampf war der zweite Auftritt für Padilla am zweiten Tag des Festivals Virgen del Pilar.

Stierkämpfe sind auch in Spanien nicht mehr unumstritten, aber noch immer Teil der Kultur und Tradition des Landes. In Katalonien, der autonomen Region im Nordosten Spaniens, gilt ab 2012 ein Verbot des blutigen Spektakels.

Schwere Unfälle hat es in der Arena immer wieder gegeben. Im Mai 2010 wurde in Madrid der erfahrene Matador Julio Aparicio verletzt. Ein 530 Kilogramm schwerer Stier durchbohrte Unterkiefer und Zunge des 41-Jährigen, der ausgerutscht war. Das Bild ging damals um die Welt. Nach einer sechsstündigen Notoperation konnte Aparicio damals gerettet werden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Seit wann sind Vegetarier tolerant?
    Einer von zehn vielleicht - und da muss man schon suchen.

  • Mein voller Respekt an den Stier. Ich glaube nicht, dass der Matador mit so vielen Klingen im Körper noch so viel Kraft aufbringen könnte um den Stier zu durchbohren. Viva el Toro!

  • Sie müssen nicht auf kommende Generationen warten.

    Vegetarier sind nur so tolerant, dass man normalerweise sich nicht dazu äußert, wie wir über Menschen denken, die sich von Leichen ernähren. Aber es ist jedenfalls nicht sehr positiv.

    Leichen-Esser sind jedenfalls immer sehr primitiv ihrer Denkweise und genauso feinfühlig, wie eine dumme Kuh.

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