Strände gesperrt
Algen plagen Genuesen

Mit Hautausschlägen und Vergiftungen müssen sich Menschen herumplagen, die im italienischen Genua baden gingen. An allen Stränden der ligurischen Metropole wurde jetzt ein Badeverbot verhängt. Urlauber sollten sich andere Badeorte suchen, aber nicht rund um Rom.

HB GENUA. Allein am Montag seien elf Menschen mit Hautausschlägen und Vergiftungen in Krankenhäuser gebracht worden, berichtete die Zeitung „La Repubblica“ am Dienstag. Wegen der hohen Wassertemperaturen um die 30 Grad habe sich die tropische Mikroalge „Ostreopsis Ovata“ rasant vermehrt. „Das Meer sieht furchtbar aus, schmierig, mit diesen kleinen Algen, die an den Felsen kleben“, sagte ein Urlauber.

Bereits vor zwei Wochen wurden wegen eines Algen-Alarms und zahlreicher Bakterien im Meer die Strände rund um Rom gesperrt, darunter Fregene, Focene und Santa Marinella. Im vergangenen Jahr mussten sich wegen der gleichen giftigen Alge in Genua an einem einzigen Tag 180 Menschen mit Allergien und Vergiftungen behandeln lassen. Auch damals wurde das Schwimmen am 15 Kilometer langen Küstenstreifen von Genua untersagt.

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