Strahlengefahr Japaner fürchten eine Lebensmittelkrise

Mit der Atomkrise durch die Havarie der Reaktoren im AKW Fukushima droht Japan nun auch eine Lebensmittelkrise. Erste Länder stoppen bereits die Importe japanischer Produkte. Was kann man noch bedenkenlos essen?
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Ein Gemüseverkäufer, der an seinem Marktstand in Tokio auch Spinat anbietet. Quelle: dpa

Ein Gemüseverkäufer, der an seinem Marktstand in Tokio auch Spinat anbietet.

(Foto: dpa)

In Japan ist knapp zwei Wochen nach der Erdbebenkatastrophe keine Entspannung in Sicht. Die neueste Krise betrifft die Lebensmittel. Auch in der Hauptstadt Tokio ist nun das Trinkwasser stärker radioaktiv belastet. Babys sollen deshalb kein Leitungswasser mehr trinken. Immer mehr Gemüse darf nicht mehr gegessen werden.

Nach dem ersten Alarm bei Milch und Wasser aus der Unglücksregion 250 Kilometer nördlich von Tokio wurde dort inzwischen in elf Gemüsesorten erhöhte Radioaktivität festgestellt. In Tokio gab es die ersten Hamsterkäufe von Wasser. Die USA stoppten als erstes Land Einfuhren von Milch, Gemüse und Obst aus der Gegend.

Nicht nur die Japaner sind ratlos: Kann man das Wasser noch trinken, die Lebensmittel noch essen?

Ein Restaraunt-Manager in Tokio mit einem Glas Wasser. Die Japaner sind verunsichert: Was können sie noch unbedenklich trinken und essen? Quelle: dpa

Ein Restaraunt-Manager in Tokio mit einem Glas Wasser. Die Japaner sind verunsichert: Was können sie noch unbedenklich trinken und essen?

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