Streit der US-Medien
Wer ist der 300-millionste US-Bürger?

Statistisch gesehen wurde am Dienstag um 07:46 Ostküstenzeit der 300-millionste US-Bürger geboren. Doch leider sind die statistischen Berechnungen nicht so genau, dass sie sagen könnten, wer tatsächlich der 300-Millionste ist? Nun streiten sich die US-Medien um das Meilenstein-Baby.

HB WASHINGTON. Zwei Tage nach der statistischen Geburt des 300-millionsten Einwohners der USA ist ein Streit über die Identität des neuen Erdenbürgers entbrannt. Nach Schätzungen des Zensusbüros hatte die Bevölkerungszahl des Landes am Dienstagmorgen 07.46 Uhr Uhr Ortszeit der Ostküste die 300-Millionen-Grenze überschritten.

Seitdem wird heftig über die Identität des Meilenstein-Babys spekuliert. Zeitungen von Arizona bis New York haben Neugeborene in ihrem Verbreitungsgebiet für den Titel nominiert. So stellte der „San Franciso Cronicle“ Vermutungen an, es könnte der um 04.42 Uhr geborene Sohn einer Kalifornierin sein. In Frage käme aber auch der um 07.43 Uhr in Pittsburgh, Pennsylvania, geborene Anthony Joshua Anton, wie der TV-Sender KDKA vorschlug.

Einem Bevölkerungswissenschaftler zufolge müsste der 300-millionste Einwohner auf Grund des Bevölkerungstrends ein Latino sein. Andere sagen, es könnte auch ein Einwanderer sein. Die Zensusbehörde teilte mit, dass sie nicht versuchen werde, die 300-millionste Person zu ermitteln. Als die US-Bevölkerung 1967 die 200-Millionen-Marke überschritt, kürte das Magazin „Life“ den chinesisch-amerikanischen Robert Woo, geboren in Atlanta, zum Rekordbaby.

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